VKD 59th Annual Psychiatry Conference – Gießen, 2026
At the VKD’s 59th Annual Psychiatry Conference in Gießen, EAHM Secretary-General Leandro Luís drew on five European experiences to examine how hospital leaders can improve continuity of care while managing financial pressure.
Gießen, Germany · 4–5 November 2026

The Psychiatric Facilities Group of the Verband des Klinikmanagements Deutschlands (VKD) held its 59th Annual Conference and General Meeting at Vitos in Gießen, Germany, on 4 and 5 November 2026. Under the theme Psychiatric Care in Uncertain Times, hospital managers and clinical leaders discussed how services can maintain access and quality amid budget constraints and staffing shortages. EAHM event page
EAHM acknowledges Paul Bomke, Chair of the VKD Psychiatric Facilities Group and Vice-President of the EAHM Mental Health Subcommittee, and Holger Höhmann, President of the EAHM Mental Health Subcommittee and a member of the VKD group’s board, for their work in connecting psychiatric care leaders across Germany and Europe. EAHM Mental Health Subcommittee · VKD Psychiatric Facilities Group board
Governance and leadership in practice
On 4 November, Luís presented Governance and Good Leadership in Hospitals in the session on reducing expenditure while safeguarding care.
A change in care setting depends on a team that can take responsibility, a plan for patients whose needs escalate and funding that covers the new arrangement. Patients, families and staff can help leaders identify where these arrangements break down. VKD conference announcement
Five European experiences
Each example in the presentation addressed a different decision about how to organise care.
Coordination before referral
Regional networks bring general practice, mental health services and social support together to assess needs and clarify who will take the referral.
Crisis care at home
Crisis teams can offer home treatment where appropriate, with access to hospital care when a patient needs it.
Continuity after early intervention
The OPUS programme illustrates why services should agree who will provide follow-up when specialist early intervention ends.
Local responsibility for care
Local mental health services link hospital and community teams around the needs of a defined population.
Housing and health services
Housing First brings housing and support into the care pathway. Its evaluation shows why leaders need to consider costs across health and social services.
Linking care decisions to hospital finances
Luís drew on the East London NHS Foundation Trust’s work with 40 inpatient teams and their partners. The programme used daily reviews and senior management support to address barriers such as delays in securing accommodation or arranging follow-up care.
From 66.5 to 4.6 placements per week
Average weekly placements outside the local area fell during the quality improvement programme. The evaluation tracked external placements alongside other measures of hospital activity and spending. East London programme evaluation
A shorter stay can free a bed while staffing and building costs continue. Luís proposed that boards assess the care plan and the financial plan together, including what the replacement service will cost, which purchases can be avoided and how revenue may change. He related these decisions to options already available in Germany, including hospital-level psychiatric treatment at home and integrated care projects agreed with insurers under Section 64b. German Social Code §115d · German Social Code §64b
The wider conference
Professor Michael Franz of Vitos Gießen-Marburg presented a modular approach to psychotherapy for multiprofessional teams. Other sessions explored advanced nursing roles in dementia care and how regional networks can bring specialist and local services together. The programme also covered crisis preparedness, including heat protection and critical infrastructure, and how psychiatric services can assess outcomes alongside budgets. VKD conference programme
Paul Bomke, Chair of the VKD Psychiatric Facilities Group, speaking at the conference in Gießen.

EAHM thanks the VKD Psychiatric Facilities Group and Vitos Gießen-Marburg for the invitation and their hospitality.
EAHM auf der VKD-Jahrestagung 2026 – Europäische Erfahrungen in der psychiatrischen Versorgung
Auf der 59. Jahrestagung der VKD-Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen in Gießen zeigte EAHM-Generalsekretär Leandro Luís anhand von Beispielen aus fünf europäischen Ländern, wie Klinikleitungen die Kontinuität der psychiatrischen Versorgung auch unter finanziellem Druck verbessern können.
Gießen, Deutschland · 4.–5. November 2026

Die Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen im Verband des Klinikmanagements Deutschlands (VKD) veranstaltete am 4. und 5. November 2026 ihre 59. Jahrestagung mit Mitgliederversammlung bei Vitos in Gießen. Unter dem Motto Psychiatrische Versorgung in unsicheren Zeitendiskutierten Führungskräfte aus Krankenhausmanagement und klinischer Praxis, wie sich der Zugang zur Versorgung und ihre Qualität trotz knapper Budgets und Personalmangels sichern lassen. Veranstaltungsseite der EAHM
Die EAHM dankt Paul Bomke, dem Vorsitzenden der VKD-Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen und Vizepräsidenten des EAHM-Unterausschusses für psychische Gesundheit, sowie Holger Höhmann, dem Präsidenten des EAHM-Unterausschusses für psychische Gesundheit und Vorstandsmitglied der VKD-Fachgruppe, für ihr Engagement im fachlichen Austausch zwischen Verantwortlichen der psychiatrischen Versorgung in Deutschland und Europa. EAHM-Unterausschuss für psychische Gesundheit · Vorstand der VKD-Fachgruppe
Gute Krankenhausführung in der Praxis
Am 4. November hielt Luís den Vortrag Governance and Good Leadership in Hospitals im Rahmen der Sitzung zur Frage, wie sich Ausgaben senken und zugleich die Versorgung sichern lassen.
Ein Wechsel des Behandlungssettings setzt ein Team voraus, das die Verantwortung übernimmt, einen Plan für den Fall eines steigenden Versorgungsbedarfs und eine gesicherte Finanzierung. Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitarbeitende können der Klinikleitung zeigen, wo Übergänge in der Praxis scheitern. Tagungsbericht des VKD
Fünf Beispiele aus Europa
Jedes Beispiel aus dem Vortrag beleuchtet eine andere Entscheidung bei der Organisation der Versorgung.
Abstimmung vor der Überweisung
Regionale Netzwerke bringen Hausarztpraxen, psychiatrische Dienste und soziale Hilfen zusammen. Sie klären gemeinsam den Bedarf und stimmen ab, wer die weitere Versorgung übernimmt.
Krisenbehandlung zu Hause
Krisenteams können eine Behandlung zu Hause anbieten, wenn sie im Einzelfall geeignet ist. Bei Bedarf steht die stationäre Behandlung zur Verfügung.
Kontinuität nach der Frühintervention
Das OPUS-Programm zeigt, wie wichtig es ist, frühzeitig zu vereinbaren, wer die Weiterbehandlung übernimmt, wenn die spezialisierte Frühintervention endet.
Versorgungsverantwortung vor Ort
Lokale Dienste für psychische Gesundheit verbinden Klinikteams und gemeindenahe Teams, um die Versorgung an den Bedürfnissen der Bevölkerung in einem festgelegten Einzugsgebiet auszurichten.
Wohnraum und Gesundheitsversorgung
Housing First verbindet den Zugang zu Wohnraum mit begleitender Unterstützung. Die Evaluation zeigt, warum Verantwortliche die Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen gemeinsam betrachten sollten.
Versorgung und Finanzierung gemeinsam planen
Luís verwies auf die Arbeit des East London NHS Foundation Trust mit 40 stationären Teams und ihren Partnern. In täglichen Besprechungen und mit Unterstützung der Leitung gingen die Teams Hindernisse an, etwa Verzögerungen bei der Suche nach Wohnraum oder bei der Organisation der Anschlussversorgung.
Von 66,5 auf 4,6 wohnortferne Unterbringungen pro Woche
Im Verlauf des Programms zur Qualitätsverbesserung sank die durchschnittliche wöchentliche Zahl der wohnortfernen Unterbringungen. Die Evaluation erfasste diese neben weiteren Kennzahlen zur Krankenhausversorgung und zu den Ausgaben. Evaluation des Programms in East London
Ein kürzerer Aufenthalt kann ein Bett freimachen, während Personal- und Gebäudekosten weiter anfallen. Luís regte an, dass Klinikvorstände Versorgungs- und Finanzplanung gemeinsam bewerten. Dabei geht es um die Kosten der alternativen Versorgung, um vermeidbare Ausgaben und um mögliche Veränderungen der Erlöse. Als Beispiele für bereits verfügbare Möglichkeiten in Deutschland nannte er die stationsäquivalente psychiatrische Behandlung (StäB) und mit Krankenkassen vereinbarte Modellvorhaben zur sektorenübergreifenden Versorgung nach § 64b SGB V. § 115d SGB V · § 64b SGB V
Weitere Themen der Jahrestagung
Professor Michael Franz von Vitos Gießen-Marburg stellte einen modularen Psychotherapieansatz für multiprofessionelle Teams vor. Weitere Sitzungen befassten sich mit erweiterten Aufgaben der Pflege in der Demenzversorgung und mit der Frage, wie regionale Netzwerke spezialisierte und wohnortnahe Angebote verbinden können. Auf dem Programm standen zudem die Krisenvorsorge, etwa Hitzeschutz und der Schutz kritischer Infrastrukturen, sowie die Frage, wie psychiatrische Einrichtungen Versorgungsergebnisse und Ausgaben gemeinsam bewerten können. Tagungsprogramm des VKD
Paul Bomke, Vorsitzender der VKD-Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen, bei seinem Beitrag auf der Jahrestagung in Gießen.

Die EAHM dankt der VKD-Fachgruppe Psychiatrische Einrichtungen und Vitos Gießen-Marburg für die Einladung und die Gastfreundschaft.
